Ein neuer Kalter Krieg

Schein­bar weit­ab von jeg­li­cher Zivi­li­sa­ti­on, mit Aus­nah­me von ein paar Fischer­dör­fern, liegt nichts wei­ter als ein paar klei­ner Inseln und Koral­len­atol­le, umge­ben von kris­tall­kla­rem Was­ser. Es wirkt, als hät­te man das Ende der Welt erreicht. Aller­dings könn­te nichts wei­ter von der Wahr­heit ent­fernt sein. Denn durch die­se Regi­on, das Süd­chi­ne­si­sche Meer, ver­lau­fen gan­ze 40 Pro­zent des Han­dels der Volks­re­pu­blik Chi­na. Zudem bezieht Bei­jing gan­ze 80 Pro­zent sei­ner Ener­gie­ver­sor­gung aus die­ser Regi­on. Das macht das Süd­chi­ne­si­sche Meer zu einer der wich­tigs­ten Han­dels­rou­ten der Welt. Damit wird es aber eben­falls zum Brenn­punkt. Immer wie­der kommt es zu Bei­na­he-Kol­li­sio­nen von chi­ne­si­schen, indo­ne­si­schen, phil­ip­pi­ni­schen, malay­si­schen oder viet­na­me­si­schen Schiffen.

Manch­mal bleibt es jedoch nicht dabei. Anfang April erst ramm­te und ver­senk­te ein chi­ne­si­sches Schiff ein viet­na­me­si­sches Fischer­boot nahe der umstrit­te­nen Paracel-Inseln. Kei­ne zwei Wochen spä­ter wur­den meh­re­re chi­ne­si­sche Schif­fe gesich­tet, die in die exklu­si­ve Wirt­schafts­zo­ne Viet­nams ein­ge­drun­gen waren. Dar­un­ter befand sich auch ein Ver­mes­sungs­schiff, die Hai­yang Dizhi 8, die sich bereits ver­gan­ge­nes Jahr ein mona­te­lan­ges Katz-und-Maus-Spiel mit der viet­na­me­si­schen Küs­ten­wa­che gelie­fert hat­te. Nach einem Monat der Bei­na­he-Kon­fron­ta­ti­on, in dem sowohl Viet­nam als auch Chi­na immer mehr Schif­fe in die Regi­on ent­sand­ten, ver­ließ die Hai­yang Dizhi 8 viet­na­me­si­sche Gewäs­ser. Weni­ge Tage spä­ter erreich­ten drei Schif­fe der US Navy die Region.

Sol­che Vor­fäl­le tre­ten in letz­ter Zeit gehäuft auf. Die Pan­de­mie hat dem kei­nen Abbruch ge­tan, ganz im Gegen­teil. Bedingt durch die Coro­na-Kri­se kürz­ten ver­schie­de­ne Anrai­ner­staa­ten des Süd­chi­ne­si­schen Meers ihre Mili­tär­bud­gets. Chi­na, das bereits in der Ver­gan­gen­heit Inseln durch Auf­schüt­tung künst­lich ver­grö­ßert und dort Mili­tär­stütz­punk­te errich­tet hat­te, nutz­te die­se Gele­gen­heit, um sei­ne Stütz­punk­te aus­zu­bau­en. Damit ver­leiht es sei­nen inter­na­tio­nal nicht aner­kann­ten Ter­ri­to­ri­al­an­sprü­chen auf alles Gebiet inner­halb einer „Nine-Dash Line“ – ca. 80 Pro­zent des gesam­ten Süd­chi­ne­si­schen Meers – Nach­druck. Da dies jedoch nicht dem inter­na­tio­na­len See­recht ent­spricht, füh­ren die USA immer wie­der „Free­dom of Navi­ga­ti­on Ope­ra­ti­ons“ (FON­OPs) durch. Zwi­schen 2013 und 2016 erfolg­ten sechs sol­cher Ein­sät­ze. Im April jedoch wur­den bin­nen weni­ger Tage zwei FONOPS durch­ge­führt.

Für den Augen­blick ist die Eska­la­ti­on zwar abge­wen­det wor­den, doch der Kon­flikt selbst bleibt unge­löst. Das Süd­chi­ne­si­sche Meer ist dafür von zu gro­ßer Bedeu­tung für die Schiff­fahrt und den Han­del in Ost- und Süd­ost­asi­en. Der Kon­flikt im Süd­chi­ne­si­schen Meer ist damit einer aus einer lan­gen Rei­he von Kon­flik­ten, in denen es pri­mär um die Siche­rung von Han­dels­we­gen oder stra­te­gisch rele­van­ten Rou­ten ging. Kon­flik­te dre­hen sich oft­mals um den offe­nen Meer­zu­gang. In die­sem Licht sind bei­spiels­wei­se die Ukrai­ne-Kri­se und das rus­si­sche Ein­grei­fen in den Bür­ger­krieg in Syri­en zu sehen. Im 19. Jahr­hun­dert war der Zugang zu den Dar­da­nel­len für alle euro­päi­schen Groß­mäch­te von zen­tra­ler Bedeu­tung. Heu­te aller­dings ist es vor allem der ark­ti­sche Kreis, auf dem das inter­na­tio­na­le Augen­merk liegt. Auf­grund der vom Kli­ma­wan­del aus­ge­lös­ten Eis­schmel­ze eröff­nen sich neue See­we­ge, was das Nord­po­lar­meer umso inter­es­san­ter macht.

Kalter Krieg im ewigen Eis

In einem gewis­sen Rah­men bedeu­tet dies aber auch mili­tä­ri­sche Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen der NATO und Russ­land. So nutz­ten ein paar NATO-Schif­fe nach einer Übung im Euro­päi­schen Nord­meer die Gele­gen­heit und mach­ten einen Abste­cher in die Barentssee.

[…] [O]n May 4th some of tho­se ships bro­ke off and sai­led far­t­her north into the Bar­ents Sea, along with a third des­troy­er, remai­ning the­re until VE Day on May 8th. Russia’s navy, who­se power­ful Nort­hern Fleet is based at Severo­mor­sk around the cor­ner, was told in advan­ce, but still gree­ted its visi­tors with live tor­pe­do exer­ci­ses. […] One aim was to show that covid-19 has not blun­ted swords, des­pi­te the virus kno­cking out an Ame­ri­can and a French car­ri­er. Ano­t­her was to assert free­dom of navi­ga­ti­on in the face of Russia’s impo­si­ti­on of rules on the Nort­hern Sea Rou­te (NSR), a pas­sa­ge bet­ween the Bar­ents Sea and the Paci­fic Oce­an that is incre­a­singly navigab­le as ice melts. […] More broad­ly, the Arc­tic is a gro­wing fac­tor in NATO defence plans. Rus­sia has bee­fed up its Nort­hern Fleet in recent years. The fleet’s sub­ma­ri­ne acti­vi­ty is at its hig­hest level sin­ce the cold war, and the country’s new boats are quiet and well-armed.

The Eco­no­mist

Ewi­ges Eis, häu­fi­ge Schnee­stür­me, Näch­te, die ein hal­bes Jahr andau­ern: Im Gegen­satz zum Süd­chi­ne­si­schen Meer ist der ark­ti­sche Kreis extrem unwirt­lich. Der hohe Nor­den ist grund­sätz­lich schon lan­ge auch von mili­tä­ri­schem Inter­es­se, das jedoch nur am Ran­de. Erst mit der gestie­ge­nen Zugäng­lich­keit durch die Kli­ma­er­wär­mung ver­la­gern sich Flot­ten­ak­ti­vi­tä­ten von sowohl Russ­land als auch NATO nach Nor­den. Damit ste­hen die Zei­chen auf Kon­fron­ta­ti­on – im Süd­chi­ne­si­schen Meer wie auch in der Ark­tis. An bei­den Kon­flik­ten sind die Ver­ei­nig­ten Staa­ten wesent­lich betei­ligt. Das ent­behrt nicht einer gewis­sen Iro­nie, denn noch vor weni­gen Jah­ren waren die US-chi­ne­si­schen Bezie­hun­gen prag­ma­tisch bis freund­lich. Barack Oba­ma bezeich­ne­te die­se sogar als die wich­tigs­te bila­te­ra­le Bezie­hung der Welt. Das Ver­hält­nis zwi­schen Mos­kau und Washing­ton war hin­ge­gen bes­ten­falls fros­tig. Es war das erklär­te Ziel Donald Trumps im Fal­le sei­ner Wahl zum Prä­si­den­ten, die­ses Ver­hält­nis zu reparieren.

Angedeutete Entspannung

Kurz nach Trumps Wahl zum Prä­si­den­ten ent­spann­ten sich die Bezie­hun­gen zwi­schen dem Wei­ßen Haus und dem Kreml merk­lich. Bereits eine Woche nach sei­ner Amts­ein­füh­rung führ­te Trump ein Tele­fon­ge­spräch mit Putin, das über 50 Minu­ten dau­er­te und im Anschluss dar­an von bei­den Sei­ten als wich­ti­ger Schritt geprie­sen wur­de. Mehr noch: Im Mai 2017 emp­fing Trump Russ­lands Außen­mi­nis­ter Ser­gej Lav­rov sowie den rus­si­schen Bot­schaf­ter Ser­gej Kis­lyak im Oval Office. Bei die­sem Tref­fen ent­hüll­te der Prä­si­dent ver­trau­li­che nach­rich­ten­dienst­li­che Infor­ma­tio­nen, die Rück­schlüs­se auf die Quel­le zulie­ßen. Nach und nach wur­de Kri­tik an Trumps Russ­land-Poli­tik laut. Russ­land wur­de zuse­hends zu einem toxi­schen The­ma der US-Innen­po­li­tik, spä­tes­tens aber mit dem Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren gegen Donald Trump.

Hat­te der Beginn von Trumps Prä­si­dent­schaft noch eine Ver­bes­se­rung der Bezie­hun­gen zu Russ­land bedeu­tet, ver­schlech­ter­ten sich die­se zuse­hends. Nicht nur, dass die Prä­si­dent­schafts­wahl 2016 von einer angeb­li­chen rus­si­schen Beein­flus­sung über­schat­tet wur­de. Die Rol­le Russ­lands in den Kon­flik­ten um die Krim, die Ost­ukrai­ne und in Syri­en konn­ten nicht ein­fach igno­riert wer­den. Wohl um den Ein­druck zu ver­mei­den, ledig­lich eine rus­si­sche Mario­net­te zu sein, trug der Prä­si­dent den Beschluss ver­schärf­ter Sank­tio­nen gegen Mos­kau mit. In der Tat sind die Bezie­hun­gen zwi­schen den USA und Russ­land heu­te der­art belas­tet, wie seit 1985 nicht mehr.

Zwei Fronten

Damit aller­dings nicht genug, denn Donald Trump eröff­ne­te eine zwei­te Front in die­sem neu­en Kal­ten Krieg: Chi­na. Die­ser beschränkt sich aller­dings nicht auf den Kon­flikt im Süd­chi­ne­si­schen Meer oder den Han­dels­krieg. Erst ver­gan­ge­ne Woche kün­dig­te Trump Kon­se­quen­zen auf­grund der chi­ne­si­schen Hong-Kong-Poli­tik an. Wel­che das sein wür­den, ließ er offen: “We’re doing some­thing now. I think you’ll find it very inte­res­ting. But I won’t be tal­king about it today.” In Hong Kong haben die USA hand­fes­te Inter­es­sen: nicht nur, dass 85.000 US-Bür­ge­rin­nen und ‑Bür­ger in Hong Kong leben, dort sind auch 1.400 US-Unter­neh­men tätig. Außer­dem betrug der Han­dels­bi­lanz­über­schuss zwi­schen Washing­ton und Hong Kong 2017 ins­ge­samt $32,6 Mrd.

Ver­gan­ge­ne Woche kün­dig­te Trump an, Hong Kongs Sta­tus als Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne nicht mehr anzu­er­ken­nen. Außer­dem wer­de man alle nöti­gen Schrit­te unter­neh­men, “to sanc­tion PRC [People’s Repu­blic of Chi­na] and Hong Kong offi­cials direct­ly or indi­rect­ly invol­ved in ero­ding Hong Kong’s auto­no­my”. Dies nur weni­ge Tage, nach­dem US-Außen­mi­nis­ter Pom­peo ange­kün­digt hat­te, den Kon­gress zu infor­mie­ren, dass Hong Kong nicht mehr unab­hän­gig von der Volks­re­pu­blik Chi­na sei.

Es über­rascht nicht, dass sich Chi­na und Russ­land in einer sol­chen Situa­ti­on annä­hern. Im Zusam­men­hang mit Hong Kong kri­ti­sier­te der rus­si­sche Außen­mi­nis­ter die USA für ihre Ein­mi­schung in „inter­ne chi­ne­si­sche Ange­le­gen­hei­ten“. Bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­te man eine Annä­he­rung zwi­schen Mos­kau und Bei­jing fest­stel­len. Die­se bei­den Staa­ten haben durch Donald Trumps aggres­si­ve, wider­sprüch­li­che und erra­ti­sche Außen­po­li­tik nur noch mehr Grund zur Zusammenarbeit.

The Rus­si­an lea­der con­tras­ted Moscow’s trou­bled rela­ti­ons­hip with Washing­ton with what he descri­bed as its blosso­m­ing ties with Chi­na, a deepe­ning stra­te­gic friendship that has alar­med some U.S. policymakers.

Andrew Osborn, Maria Tsve­t­ko­va, Reu­ters

Strategische Lage

Ein neu­er Kal­ter Krieg ist bereits in vol­lem Gan­ge. Bereits seit Län­ge­rem fin­det ein Moder­ni­sie­rungs­wett­lauf der nuklea­ren Arse­na­le der Groß­mäch­te statt. Spä­tes­tens mit der Ent­wick­lung der rus­si­schen „Avan­gar­de“ wird in den USA die Pro­duk­ti­on eige­ner Hyper­schall­waf­fen dis­ku­tiert. Ein sol­ches Sys­tem ver­kürzt die Reak­ti­ons­zeit des Geg­ners. Kön­nen her­kömm­li­che Atom­waf­fen inner­halb von 15 bis 60 Minu­ten ent­deckt wer­den, womit genug Zeit für einen nuklea­ren Gegen­schlag oder Rake­ten­ab­wehr­maß­nah­men bleibt, redu­zie­ren Hyper­schall­waf­fen die­ses Zeit­fens­ter auf ledig­lich weni­ge Minu­ten. Bei die­sem neu­en Rüs­tungs­wett­lauf sind die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ins Hin­ter­tref­fen gera­ten. Mit einem neu­en „War Room“ im US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um soll die­ser Nach­teil aus­ge­gli­chen wer­den. Zudem wird über­legt, erst­mals seit 28 Jah­ren einen Atom­waf­fen­test durch­zu­füh­ren und Trump for­der­te mehr­fach, die Stück­zahl der US-Atom­waf­fen auf das Niveau des Kal­ten Kriegs zu erhöhen.

Chi­na and Rus­sia have taken a lead in this new arms race. In Octo­ber, Chi­na para­ded laun­chers for land-attack DF-17 and anti-ship DF-100 hyper­so­nic mis­si­les. Mean­while, Rus­sia sup­po­sed­ly is deploy­ing nuclear-capa­ble hyper­so­nic Kinzhal air-laun­ched mis­si­les and Avan­gard gli­de vehi­cles released by RS-28 inter­con­ti­nen­tal-ran­ge missiles.

Sebas­tien Rob­lin, For­bes

Gleich­zei­tig arbei­ten die USA dar­an, sich aus inter­na­tio­na­len Ver­trags­pflich­ten zu befrei­en, ins­be­son­de­re, was die mili­tä­ri­sche Koope­ra­ti­on betrifft. Im August 2019 zogen sich die USA aus dem INF-Ver­trag zurück, der die Sta­tio­nie­rung von land­ge­stütz­ten nuklea­ren Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten in Euro­pa ver­bot. Im Mai kün­dig­te US-Außen­mi­nis­ter Pom­peo an, dass sich Washing­ton aus dem Open Ski­es Trea­ty zurück­zie­hen wür­de. Die­ser erlaub­te es den Ver­trags­par­tei­en, vor­an­ge­kün­dig­te Auf­klä­rungs­flü­ge über das Ter­ri­to­ri­um ande­rer Staa­ten durch­zu­füh­ren. Auf die­se Wei­se soll­ten die Ver­trags­par­tei­en sicher­stel­len kön­nen, dass kein mili­tä­ri­scher Angriff vor­be­rei­tet wür­de. Nächs­tes Jahr ist außer­dem die Ver­län­ge­rung des New START aus­stän­dig – des letz­ten Eck­pfei­lers des inter­na­tio­na­len Abrüs­tungs­re­gimes seit dem Ende des ers­ten Kal­ten Kriegs. Soll­te Donald Trump wie­der­ge­wählt wer­den ist es nicht aus­zu­schlie­ßen, dass die­ser Ver­trag im Febru­ar aus­lau­fen wird. Statt­des­sen will Trump mit Russ­land und Chi­na einen tri­la­te­ra­len Abrüs­tungs­ver­trag aus­han­deln. Des­sen Erfolg wird aber selbst von Tei­len der der­zei­ti­gen Admi­nis­tra­ti­on für bes­ten­falls unwahr­schein­lich gehalten.

Der neue Kalte Krieg

Der neue Kal­te Krieg hat längst begon­nen. Doch die­ses Mal ist es anders. Die Aus­ein­an­der­set­zung ist nicht ideo­lo­gisch, sie ist rein macht­po­li­tisch. Dar­über hin­aus sind die USA nicht mehr mit Chi­na ver­bün­det, sie ste­hen statt­des­sen Russ­land und Chi­na gegen­über. Das aller­dings hat sich Donald Trump selbst zuzu­schrei­ben. Wäh­rend die Bezie­hung zwi­schen Washing­ton und Mos­kau bereits unter Oba­ma nicht gera­de freund­lich war, hat Trump mit sei­nem „Ame­ri­ca First“ die prag­ma­tisch-freund­li­chen Bezie­hun­gen zu Bei­jing de fac­to zerstört. 

Xi Jin­ping ist jetzt ein Ver­bün­de­ter von Vla­di­mir Putin. Auch, wenn die­ses Bünd­nis nicht frik­ti­ons­frei ist, ist es enger, als es dem Wei­ßen Haus lieb sein kann. Eine kurz­sich­ti­ge und fehl­ge­lei­te­te Han­dels­po­li­tik und die rück­sichts­lo­se Ver­fol­gung von Eigen­in­ter­es­sen haben der Soft Power der USA mas­si­ven Scha­den zuge­fügt. Die stra­te­gi­sche Balan­ce hat sich damit gegen die Ver­ei­nig­ten Staa­ten gerich­tet. Der schein­bar unauf­halt­sa­me Auf­stieg Chi­nas und Russ­lands revi­sio­nis­ti­sche Außen­po­li­tik füh­ren unwei­ger­lich zum Kon­flikt – in Syri­en, dem Irak, der Ukrai­ne, Nord­ko­rea oder ande­ren Staaten.

Bei­trags­bild: “Wal­king the Wall” von Max van den Oetela­ar, Unsplash